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Verordnung über die Zuständigkeit der Sozialgerichte
Vom 15. Dezember 2004*
Fundstelle: GVOBl. M-V 2004, S. 569
Fußnoten
*)
berichtigt (GVOBl. M-V 2005, S. 43)
 

Aufgrund des § 16 des Gesetzes zur Ausführung des Gerichtsstrukturgesetzes vom 10. Juni 1992 (GVOBl. M-V S. 314, 363), das zuletzt durch das Gesetz vom 5. Juli 2002 (GVOBl. M-V S. 439) geändert worden ist, verordnet das Justizministerium:

 

§ 1

Für Angelegenheiten des Vertragsarztrechts im Sinne des § 10 Abs. 2 des Sozialgerichtsgesetzes ist das Sozialgericht Schwerin für den Bezirk des Landessozialgerichts zuständig.

 

§ 2

Für Angelegenheiten nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte sowie für Angelegenheiten nach dem Gesetz zur Förderung der Einstellung der landwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit ist das Sozialgericht Stralsund für den Bezirk des Landessozialgerichts zuständig.

 

§ 3

Für Angelegenheiten der Knappschaftsversicherung einschließlich der Unfallversicherung für den Bergbau im Sinne des § 10 Abs. 1 Satz 2 des Sozialgerichtsgesetzes, die bis einschließlich 31. Dezember 2004 bei dem Sozialgericht Neubrandenburg anhängig geworden sind, bleibt das Sozialgericht Neubrandenburg zuständig.

 

§ 4

Für Angelegenheiten nach Kapitel 7 und 8 des Elften Buches Sozialgesetzbuch, die bis einschließlich 31. Dezember 2004 bei dem Sozialgericht Stralsund anhängig geworden sind, bleibt das Sozialgericht Stralsund zuständig.

 

§ 5

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2005 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Zuständigkeit der Sozialgerichte vom 25. Mai 1993 (GVOBl. M-V S. 547), zuletzt geändert durch die Verordnung vom 6. März 2000 (GVOBl. M-V S. 141), außer Kraft.

Schwerin, den 15. Dezember 2004

Der Justizminister
Erwin Sellering